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Geschichte des Stammes

Der Anfang

Vor ungefähr 20 Jahren fand sich eine Gruppe von Erstkommunionskindern unter der Leitung von Martin zusammen. Sie wurden eine Aufbaugruppe des benachbarten Stammes aus Alt-Solln (Pfarrei St. Johann Baptist). Später stießen weitere Gruppen zu ihnen. Sie bildeten die Siedlung St. Ansgar und wurden vom Stamm in Alt-Solln mitverwaltet. Schon kurze Zeit später war die Siedlung größer als der Mutterstamm. Die Anerkennung zum Stamm folgte bald. So sind seit dem 1. Juli 1982 Georgspfadfinder in der Pfarrei Sankt Ansgar beheimatet.

Von den Gründungsmitgliedern sind heute noch dabei: Großi (Leiter der Pfadfinderrunde "Adler"), Bobby (Mitarbeiter), Litzi (Mitarbeiter und Referent des Vorstands für Ausbildung), Martin (Leiter der Roverrunde "Salamander") und Klaus (Vorsitzender des Förderkreis Sankt Georg e.V. und Autor des "Handbuches für Pfadfinder").

Ein abwechslungsreiches Programm und der umfangreiche ehrenamtliche Einsatz ließ den Stamm St. Ansgar zu einer über 100-köpfigen Gemeinschaft anwachsen. Nur ein beträchtlicher Mangel an ehrenamtlichen Leitungskräften verhindert den Aufbau weiterer Gruppen. Besonders drastisch wirkt sich dies auf den Anteil weiblicher Mitglieder aus. Die für weibliche Mitglieder als Bezugspersonen erforderlichen Leiterinnen können kaum gewonnen werden.

Der Stamm ist fester Bestandteil der 170 Mitglieder zählenden Pfarrjugend der katholischen Gemeinde St. Ansgar in der Parkstadt Solln. Der Pfadfinderstamm ist fest in das Leben der Pfarrei eingebunden. Innerhalb der Pfarrei leisten die Mitglieder der Gruppen regelmäßig soziale Dienste.
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Soziales Engagement

Zum Weltmissionstag Ende Oktober veranstaltet die Pfarrjugend und damit auch die Pfadfinder von St. Ansgar regelmäßig ein Missionsessen. Weit über 750,- € wurden jedes Jahr aus diesem Anlaß der Missio gespendet. Durch die aktive Unterstützung der Pfadfinder werden viele Feste des Pfarrkindergartens und der Pfarrei für die Kinder erst möglich. Soziales Engagement hat Tradition im Stamm: Bereits 1983 sammlte der Jungpfadfindertrupp Schwalben für die Caritas mehr als 1500,- DM. Zuletzt wurden in Zusammenarbeit mit dem Lions-Club Solln Kleider- und Spielesammlungen durchgeführt. 1993 für Kindern in Asylbewerberunterkünften in München, im Frühjahr 1994 zugunsten der Kinder und Jugendlichen in der Kinderstation im Krankenhaus Zagreb und im Herbst 1996, 1997, 1998 und 1999 für Kindergärten in Ungarn.
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Einsatz für die Umwelt

Blumen1991 beteiligte sich der damalige Pfadfindertrupp Biber an einer der vielen Waldbrandüberwachungen, die von der DPSG und den Scouts de France unter dem Motto Ensemble en Route - Gemeinsam unterwegs veranstaltet werden. Während der dreiwöchigen Aktion konnten alleine von diesem Pfadfindertrupp zwei Brandstiftungen frühzeitig der örtlichen Feuerwehr gemeldet werden. Nebenbei verteilten die Biber ca. 40.000 Handzettel mit wichtigen Hinweisen zur Vermeidung von Waldbränden an Urlauber und wässerten täglich wiederaufgeforstete Bereiche.

Bei einer Wochenendfahrt im Oktober ´93 besserten die Roverrunde einen Wanderweg unterhalb der Glaswand bei Benediktbeuern aus. Durch das Auskiesen und Befestigen durch schwere Steine als Trittkanten wird nunmehr das Verschlammen des Weges selbst bei Regenwetter verhindert. Die Pflanzungen junger Bäume sollen eine weitere Erosion verhindern und das Wegstück sichern.

Im Rahmen seiner Lager und Fahrten trägt der Stamm Sankt Ansgar regelmäßig durch Holzaktionen zur Erhaltung des durch den Borkenkäfer bedrohten Waldes bei. Daraus entstand mit der Zeit der Wunsch nach längerfristigen Engagement. So beteiligt sich der Stamm bei den Ramadama-Aktionen der Forstverwaltung Maxhof in Zusammenarbeit mit der Schutzgemeinschaft Forstenrieder Park e.V. Im Herbst 1993 übernahm der Stamm Sankt Ansgar die Patenschaft für ein ca. 1 ha großes Stück Wald im Forstenrieder Park, das durch die Orkane Viviane und Wibke stark geschädigt wurde. In Zusammenarbeit mit dem zuständigen Forstamt in Forstenried leistete der Stamm Sankt Ansgar durch Pflanzen von Mischwaldkulturen und weiterer Bestandspflege über die letzten Jahre hinweg einen kleinen Beitrag, um "die Welt besser zu verlassen, als wir sie vorgefunden haben", wie es das Motto des Stammes ausdrückt.
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Gruppen des Stammes

AdlerDie über 100 Mitglieder des Stammes Sankt Ansgar treffen sich zu den wöchentlichen Gruppenstunden in den Räumen der Jugend der Pfarrei St. Ansgar. Während dieser Treffen werden die Aktivitäten und Unternehmungen geplant, vorbereitet und durchgeführt. Regelmäßig stehen verschiedenste Spiele, Wanderungen mit und ohne Übernachtungen, Fahrten und Zeltlager, Klettern und Abseilen, Bootfahren und Radtouren, Filme drehen und Theaterspielen, Basteln, Erste-Hilfe-Kurse, Funken und Spannendes, wovon Kinder und Jugendliche sonst noch träumen, auf dem Programm.
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Die Meuten und Trupps

Schwalben (Juli 1980 bis Herbst 1992)
Eichhörnchen (1. Juli 1982 bis 1983)
Adler (1982 bis 1984)
Panther (1983 bis 12. Mai 1990)
Gaukler (13. Mai 1990 bis 1. Juli 1992)
Luchse (22. Februar 1985 bis 1. Juli 1992)
Biber (3. Juli 1986 bis 16. November 1997)
Delphine (nach Pfingsten 1987 bis Pfingsten 1999)
Füchse (23. April 1988 bis 1.Juli 2000)
Igel (23. April 1991 bis 30. November 2002)

nach dem "neuen" Modell der Stufen:
Wölflingsmeute Wölfe (seit dem 1. Oktober 1993)
Jungpfadfindertrupp Bären (seit dem 14. September 1995)
Pfadfindertrupp Adler (seit dem 27. September 1998)
Roverrunde Salamander (seit dem 30. September 2001)

Die Leiterrunde Wolpertinger trifft sich monatlich, um die verschiedenen Aktivitäten des Stammes zu koordinieren.
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Der Stammesvorstand

1982 bis 1984: Martin, Diana
1984 bis 1987: Martin, Oliver
1987 bis 1990: Martin, Klaus
1990 bis 1995: Martin, Schorsch
1995 bis 1996: Martin, Helga
1996 bis 2001: Helga, Litzi
2001 bis 2003: Helga, Käufer
2003 bis 2004: Käufer, Bine
19.03. bis 14.05.2004: Bine
2004 bis 2006: Bine, Matze
seit 17. März 2006: Bine, Matze, Kpl. Rudolf Scherer

Seit Gründung im Juli 1982 bis zur Stammesversammlung im März 2004 war Pfarrer Martin Huber der Kurat des Stammes.

Unser Stammeswappen

BannerDas Stammeswappen soll beide Säulen des Stammes zeigen:

die Verbindung zum Pfadfinder-Weltverband und die Zugehörigkeit zur Pfarrei St. Ansgar. Deshalb ist es -- heraldisch gesprochen -- gespalten:

Auf blauem Feld die Weltpfadfinderlilie, daneben die Wiederholung der Kreuzstele, die sich vor der Kirche St. Ansgar befindet (drei Kreuze in -- wiederum heraldisch gesprochen -- "verwechselter Tinktur"). Dieses Zeichen ist auch im Siegel der Pfarrei zu finden.

Die Farbgebung (blau, rot, weiß) erinnert an den "Union Jack" von Großbritannien, dem Land, in dem die Pfadfinderbewegung ihren Ursprung hat. Das rote Kreuz auf weißem Grund ist auch im Georgsbanner vertreten. Es erinnert auch an die Hilfsorganisation "Rotes Kreuz", der wir uns im Sinne der "guten Tat" verbunden fühlen.
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